Gerolstein: Nun nahezu vollständig mit öffentlichen E-Ladestationen ausgestattet
Mit der Einführung von 42 neuen Ladestationen an derzeit 20 Standorten hat die Verbandsgemeinde Gerolstein als erste Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz einen bedeutenden Schritt in Richtung umweltfreundlicher Mobilität gemacht.
Die Ladestationen sind in den Ortsgemeinden Basberg, Birgel, Duppach, Feusdorf, Hohenfels-Essingen, Kalenborn-Scheuern, Kerschenbach, Mürlenbach, Neroth, Nohn, Ormont, Reuth, Scheid, Stadtkyll, Steffeln, Üxheim-Niederehe und Steffeln-Auel sowie in den Städten Gerolstein und Hillesheim installiert.
„Damit hat die Verbandsgemeinde Gerolstein nahezu flächendeckend in die kommunale Ladeinfrastruktur investiert", sagt Wirtschaftsförderer Stefan Mertes. „Mit dem stetig wachsenden Anteil an Elektrofahrzeugen steigt auch die Nachfrage nach öffentlicher Ladeinfrastruktur. Die Einführung dieser Ladestationen ist daher ein klares Zeichen unseres Engagements für eine nachhaltigere Zukunft und bietet unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern eine nutzerfreundliche Lademöglichkeit."
Die Ladestationen bieten eine Ladeleistung von bis zu 22 kW, entweder mit fest angebrachtem Kabel (11 kW) oder mit separatem Kabel. Sie sind mit Parksensoren ausgestattet, die den Verfügbarkeitsstatus erkennen, und ermöglichen es Nutzern, den Ladevorgang ohne vorherige Registrierung per EC-Karte, Kreditkarte oder Apple Pay zu starten. Elektrofahrzeug-Besitzer können die Ladestationen über die Qwello-App aktivieren oder ihre EC- oder Kreditkarte nutzen, um den Ladevorgang zu starten. Auch gängige Ladekarten von Anbietern wie Mainova, Shell Recharge, TankE, DKV, BMWCharge, Mercedes me, AUDI Etron, Volkswagen ELLI, EnBW, ADAC und über 200 weiteren Roaming-Partnerkarten können zur Abrechnung genutzt werden. Die Qwello-App bietet zudem eine Reservierungsfunktion für einen Ladepunkt für 15 Minuten.
Die Investition in die verbandsgemeindeweite Ladeinfrastruktur beläuft sich auf rund 300.000 Euro und wird durch das Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort" unterstützt. Die Städte und Ortsgemeinden tragen jeweils rund 60.000 Euro dazu bei. Die Qwello Deutschland GmbH betreibt die Ladestationen. Das etablierte Unternehmen hat die Ladelösungen selbst entwickelt und errichtet.
